Bildergalerie

Hier finden Sie Bilder von unterschiedlich großen und verschieden stark ausgeprägten Besenreisern bis hin zum fast offenen Bein sowie Bilder, die während einer Verödungsbehandlung aufgenommen wurden. 

Wenn Sie mit dem Cursor auf dem Bild verweilen, können Sie die Beschreibung lesen. 

Verschiedene Formen und Ausprägungen 

 

Eine Schicht tiefer als Besenreiser ziehen sich netzartig Venen durch die Haut. Wenn sie sich erweitern, schimmern sie grünlich durch die Haut hindurch, um so mehr je heller der Hauttyp ist. Sie werden wegen ihrer netzartigen Form retikuläre (netzartige) Varizen genannt. Sie sind fest mit der Umgebung verbunden und können sich daher nicht krümmen oder schlängeln. Das unterscheidet sie im Aussehen von den großen Krampfadern. Auch retikuläre Varizen lassen sich wie Besenreiser veröden, deshalb sind sie hier genannt. 

 

Diese erweiterten Venen am Innenknöchel gehören zwar streng genommen auch zu den Besenreisern, aber die Bezeichnung ist hier ungücklich gewählt, denn sie sind hier keineswegs harmlose kosmetisch störende Venen. Hier signalisieren sie eine Stauung im Bein, die schlimme Folgen haben kann, siehe nächste Bildgalerie.

Wenn Sie bei sich solche erweiteren Äderchen im Bereich des Innenknöchels entdecken und womöglich bemerken, dass diese Äderchen im Laufe der Zeit immer mehr werden, sollten Sie bitte dringend einen Venenarzt (Phlebologen) aufsuchen. Weitere Informatione dazu finden Sie auf www.venen-hilfe.de 

 

Dies sind alles Bilder vom selben Fuß. Man sieht Besenreiser, die über Jahre ignoriert worden sind. Sie wurden immer mehr und immer größer, weil im Bein eine unbehandelte Stauung besteht. Mittlerweile ist es zu Vernarbungen der Unterhaut gekommen, so genannte Atrophie blanche, das sind die feinen weißen Bezirke oberhalb des Knöchels. Dieses Narbengewebe hat nicht mehr die Widerstandsfähigkeit und Elastizität von gesunder Haut. Es kann bei kleinsten Verletzungen (nachts gekratzt oder im Garten einen Strauch gestreift) kaputt gehen und heilt dann sehr, sehr schlecht. Solche Wunden neigen dazu, rasch größer zu werden und wochen- oder monatelang nicht abzuheilen.

Direkt am Knöchel droht die Haut aufzugehen. Wenn das passiert, hat die Patientin ein offenes Bein = Ulkus cruris. Den jetzigen Zustand bezeichnet man auch als "Präulkus". "Prä" bedeutet "vor" und "Ulkus" bedeutet "Wunde in der Haut oder Schleimhaut". Das Präulkus ist kein medizinisch korrekter Ausdruck, beschreibt aber für jeden sofort und leicht verständlich, dass es höchste Eisenbahn ist, etwas zu tun, damit es nicht zum offenen Bein kommt.  In solchen Fällen sollte rasch mit einer phlebologischen Untersuchung (durch den Venenarzt/Phlebologen) geklärt werden, wie die Stauung am besten zu beheben ist. "Einfach mal veröden" ist hier sicher nicht der richtige Weg! 

 

Hier sehen Sie Besenreiser während der Verödungsbehandlung.

Sie müssen damit rechnen, dass blaue Flecken entstehen und dass Sie Ihre Beine während der Behandlung sowie in den darauf folgenden zwei bis vier Wochen eher nicht vorzeigen können. 

Das ist wichtigste Grund dafür, dass eine Verödung nicht in der kurze Röcke / kurze Hosen Zeit durchgeführt werden sollte. 

 

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© Dr. Ive Schaaf